Reinzucht Sauerteig

Eine gelingsichere Schritt-für-Schritt-Anleitung zum perfekten Sauerteig-Brot.

Was Sauerteig genau ist, haben wir bereits geklärt. Und auch die Vorteile des Sauerteigs sind bekannt: So sorgt er für Backtrieb und Lockerung im Teig, verbessert Aroma und Geschmack und nimmt positiven Einfluss auf Frische sowie Bekömmlichkeit der Backware. Mit dem BÖCKER Reinzucht-Sauerteig steht diesem Genuss nichts mehr im Wege! Aber wie backe ich mit dem Sauerteig-Starter?
 
Der BÖCKER Reinzucht-Sauerteig kann direkt in den Brotteig gegeben werden, was Zeit spart. Man spricht dann von einer direkten Führung. Wie diese in drei Schritten perfekt gelingt, erklären wir in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

1. Brotteig herstellen

Mehl, Salz, zerkrümelten BÖCKER Reinzucht-Sauerteig und Hefe in eine große Schüssel geben. Wasser hinzugeben und zuerst mit dem Kneter (z. B. Handrührgerät), anschließend von Hand zu einem gleichmäßigen Brotteig verarbeiten. Wenn den Backrezepten Körner und Saaten zugefügt werden, schrittweise Flüssigkeitsmenge erhöhen. Brotteige ohne Roggenmehl sind dann fertig geknetet, wenn sie sich leicht von der Schüssel lösen lassen. Teige mit Roggenmehl sind eher klebriger und lösen sich nicht von der Schüssel. Den Brotteig 15 Minuten ruhen lassen.

Hinweis: Grundsätzlich können für den BÖCKER Reinzucht-Sauerteig alle handelsüblichen Roggen-, Weizen- und Dinkel-Mehle (oder Schrot) verwendet werden.

2. Brotteig gehen lassen

Brotteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen. Das Streumehl sollte sparsam verwendet werden, um die Teigkonsistenz nicht negativ zu beeinflussen. Lieber langsam an die Menge herantasten und etwas erhöhen, wenn der Teig noch zu stark festklebt. Anschließend in einer Schüssel, auf einem Brett oder in einer gefetteten Kastenform mit einem Tuch bedecken. An einem warmen Ort (22-28 °C, max. 30 °C) gehen lassen, bis das Volumen verdoppelt ist (nach ca. 1 Stunde). Tipp: Ausreichende Temperatur erreicht man durch Anstellen der Ofenlampe. Dann ist der Teig reif und kann gebacken werden. Wenn der Teigling nicht aufgeht, könnte es sein, dass der Teig versehentlich nicht die korrekte Menge Backhefe enthält, die im Rezept angegeben ist. Die Reifezeit muss verlängert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Teig zu kalt gelagert wurde. Optimal sind 26-28 °C. Daher den Teig länger oder an einem wärmeren Ort reifen lassen.

Hinweis: Wenn ein Teigling ohne Form gebacken wird, dann spricht man von freigeschoben. Diese Variante ist eher etwas schwieriger zu handhaben. Vorteil ist, dass die Brote einen höheren Krustenanteil haben als Brote, die in Backformen gebacken werden.

3. Brotteig backen

Backofen auf ca. 250 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze). Zum Einschneiden ein scharfes Messer verwenden und schnell durch den Teig ziehen, damit dieser nicht so stark am Messer klebt. Teigling auf ein Backblech geben, einschneiden und auf der mittleren Schiene 10 Minuten bei ca. 250 °C backen. Dann die Temperatur auf 210 °C reduzieren und ca. 40 Minuten fertig backen.

Hinweis: Für eine knusprige Kruste benötigen Sie einen Backofen mit Dampffunktion oder Sie backen Ihr Brot in einem Gusseisentopf (Bräter) mit Deckel. Wenn der Backofen keine Dampffunktion hat, Gusseisentopf im Backofen mit geschlossenem Deckel vorheizen. Den Teigling vorsichtig in den Topf stürzen. Ca. 2/3 der Backzeit mit geschlossenem Topf backen. Für die gewünschte Bräune, letztes Drittel ohne Deckel, mit reduzierter Temperatur zuende backen.

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